Sechs Tage in die Gegend von Krakau!?

 

Jugendheim Raeren plant fünfte kulturhistorische Reise nach Krakau

 

Nach vier erfolgreichen Auflagen wird es auch in den kommenden Sommerferien wieder eine Polen-Reise in den Großraum Krakau für Jugendliche geben. Organisator ist das Jugendheim Raeren.

Auf dem Programm stehen neben der Altstadt, dem jüdischen Viertel und des Krakauer Ghettos der südpolnischen Metropole ebenfalls die nahe gelegenen Salzminen. Das Hauptziel ist aber das größte Vernichtungslager im Zweiten Weltkrieg, das KZ Auschwitz-Birkenau. Dieses Vernichtungslager wurde 1941 errichtet und umfasste zuletzt sechs Gaskammern und vier Krematorien. Hunderttausende Häftlinge wurden gefangen gehalten und gefoltert, durch Zwangsarbeit, Erfrierungen, Hunger, Erschöpfung, medizinische Experimente, unbehandelte Krankheiten, Exekutionen oder durch Vergasen getötet.

Die Reise ist für den Zeitraum vom 09. bis zum 14. Juli 2013 geplant. Die Eigenbeteiligung der Jugendlichen (ab 13 Jahre) beläuft sich auf 235 Euro und umfasst die Hin- und Rückreise, Unterkunft, alle Eintritte sowie die Verpflegung.

Informationen und Anmeldungen bis zum 28. Juni 2013 unter tom.rosenstein@rdj.be , Ruf 0486/0350504)

Bericht 2012

 

Starke Eindrücke bei der Besichtigung des Konzentrationslagers Auschwitz

 

Programm der Polen-Reise begeisterte

Die Raerener Gruppe erlebte in Polen sechs Tage voller Eindrücke.

 

Raeren

Nach drei erfolgreichen Auflagen wurde auf Initiative der Jugendzentren Raeren auch in diesem Jahr wieder eine Reise nach Polen für Jugendliche organisiert.

Dabei verbrachten neun Jugendliche sechs spannende Tage im Großraum Krakau. Ein straffes, aber anspruchsvolles Programm begeisterte die Teilnehmer.

Die Stadtbesichtigung beinhaltete die Altstadt, das jüdische Viertel Kasimierz, das Krakauer Ghetto und die Wawel Burg.

Der Besuch im Konzentrationslager Auschwitz 1 und Auschwitz-Birkenau, der einen kompletten Tag in Anspruch nahm, beeindruckte die Teilnehmer nachhaltig. Dieses Vernichtungslager wurde 1941 errichtet und umfasste zuletzt sechs Gaskammern und vier Krematorien. Hunderttausende Häftlinge wurden gefangen gehalten und gefoltert, durch Zwangsarbeit, Erfrierungen, Hunger, Erschöpfung, medizinische Experimente, unbehandelte Krankheiten, Exekutionen oder durch Vergasen getötet. Dies wurde den Teilnehmern mittels einer Studientour durch die beiden Lager näher gebracht.

Auch die Besichtigung der Schindlers Factory war ein Erlebnis. Die alte Fabrik Oskar Schindlers im Krakauer Ghetto ist heute ein sehr ausführliches Museum, das die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und der Judenvernichtung im Raum Krakau darstellt. Außerdem dokumentiert es die Geschichte von Oskar Schindler und den 1100 geretteten Juden, die in seiner Fabrik als Arbeiter untergebracht waren. Am fünften Tag standen die Salzminen von Wieliczka auf dem Programm. Das Salzbergwerk wurde von der Gruppe in 130 Meter Tiefe besichtigt.

Organisator Tom Rosenstein vom Jugendheim Raeren zeigte sich zufrieden mit der vierten Polenreise. »Dieser Aufenthalt ist immer wieder eine gute Mischung aus Kultur, Geschichte, schockiert und sprachlos sein, Spaß und einem tollen Gemeinschaftsgefühl«, so der Jugendarbeiter bilanzierend.

Ach ja: Dass die Polenreise in die Sommerferien fiel, störte die Jugendlichen scheinbar nicht und zeugt davon, dass die so oft verschmähten »jungen Leute von heute« ihre Freizeit doch noch sinnvoll nutzen.

Weitere Informationen zum kompletten Programm des Jugendheims Raeren finden Interessenten unter www.jugendheim-raeren.com oder via E-Mail bei tom.rosenstein@rdj.be.

Auschwitz II
Auschwitz II
Gruppe 2011
Gruppe 2011

Grenz Echo Bericht 2011

Jugendliche aus Raeren verbrachten sechs Tage in Polen

 


Nach zwei erfolgreichen Auflagen wurde auf Initiative der offenen Jugendarbeit der Gemeinde Raeren auch in diesem Jahr wieder eine Reise nach Polen für Jugendliche organisiert. Vom 14. bis zum 19. April verbrachten zwölf Jugendliche, eine Absolventin eines Freiwilligenjahres sowie drei Begleitpersonen sechs Tage im Großraum von Krakau. Auf dem Programm stand unter anderem eine Besichtigung Krakaus, wo die Teilnehmer die Altstadt, das jüdische Viertel Kasimierz und das Krakauer Ghetto kennenlernten. Der Besuch im Konzentrationslager Auschwitz 1 und Auschwitz Birkenau, der einen kompletten Tag in Anspruch nahm, beeindruckte die Teilnehmer nachhaltig. Neu im Programm dieses Jahr war die Besichtigung der Schindlers Factory. Die alte Fabrik Oskar Schindlers im Krakauer Ghetto ist heute ein sehr interessantes Museum, das die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und der Judenvernichtung darstellt. Außerdem dokumentiert es die Geschichte von Oskar Schindler und den 1100 geretteten Juden. Organisator Tom Rosenstein vom Jugendheim Raeren zeigte sich zufrieden mit der dritten Polenreise. »Dieser Aufenthalt ist immer wieder eine gute Mischung aus Kultur, Geschichte, schockiert und sprachlos sein, Spaß und einem tollen Gemeinschaftsgefühl«, so der Jugendarbeiter bilanzierend.

 

Für 200 Euro fünf Tage in die Gegend von Krakau

Jugendheime der Großgemeinde planen wieder eine Polen-Reise

Dieses Gruppenbild entstand bei der Polen-Reise im April 2010.

Raeren

Nach zwei erfolgreichen Auflagen wird es auch in den kommenden Osterferien wieder eine Polen-Reise in den Großraum Krakau für Jugendliche geben. Organisator ist diesmal JURA, der kürzlich ins Leben gerufene Zusammenschluss der Einrichtungen der offenen Jugendarbeit in der Großgemeinde Raeren.

Wie in den Vorjahren jedoch laufen die organisatorischen Fäden bei Tom Rosenstein vom Jugendheim Raeren zusammen.

Auf dem Programm stehen neben der Altstadt und den jüdischen Vierteln der südpolnischen Metropole ebenfalls die nahe gelegenen Salzminen. Das Hauptziel ist aber das größte Vernichtungslager im Zweiten Weltkrieg, das KZ Auschwitz-Birkenau. Dieses Vernichtungslager wurde 1941 errichtet und umfasste zuletzt sechs Gaskammern und vier Krematorien. Hunderttausende Häftlinge wurden gefangen gehalten und gefoltert, durch Zwangsarbeit, Erfrierungen, Hunger, Erschöpfung, medizinische Experimente, unbehandelte Krankheiten, Exekutionen oder durch Vergasen getötet.

Die Reise ist für den Zeitraum vom 13. bis zum 18. April 2011 geplant. Die Eigenbeteiligung der Jugendlichen (ab 13 Jahre) beläuft sich auf 200 Euro und umfasst die Flüge, die Unterkunft, die Eintritte und die Verpflegung.

Informationen und Anmeldungen bei Tom Rosenstein ( tom.rosenstein@rdj.be, Ruf 0486 / 035504).

Gruppe 2010
Gruppe 2010
Gruppe 2009
Gruppe 2009
Grenz Echo Artikel Polenreise 2010
Für 19 Jugendliche aus drei hiesigen Jugendheimen

Polenreise führte auch nach Auschwitz

 

Von Mario Vondegracht

Ostbelgien/Polen

Vom 9. bis zum 14. April weilten 19 Jugendliche mit drei Begleitern aus den Jugendheimen von Lontzen, Hergenrath und Raeren in Krakau/Polen. Auf dem ausgiebigen Programm stand u.a. ein Besuch der Wawel-Burg, die in den letzten Wochen in den polnischen Medien das Topthema war.

Der Grund hierfür war die Beerdigung des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski, der mit seiner Frau und vielen anderen führenden Persönlichkeiten des ehemaligen Ostblockstaates bei einem Flugzeugabsturz über Russland ums Leben kam.

Inmitten dieser turbulenten Zeit gastierten die Jugendlichen mit ihren Begleitern sechs Tage lang in Polen. »Sinn und Zweck dieser Reisen ist, dass wir den Jugendlichen einen kulturhistorischen Background vermitteln wollen«, so Tom Rosenstein, Jugendheimleiter in Raeren, gegenüber dieser Zeitung. Die Reise basiert auf einer Initiative der Jugendheime Lontzen, Hergenrath und Raeren, so dass neben Rosenstein auch Sarah Raisin (Jugendheim Lontzen) und Corinne Loup (Jugendheim Hergenrath) als weitere Begleiter an der Reise teilnahmen.

Sponsoren

Nachdem die erste Fahrt, an der sieben Jugendliche teilgenommen hatten und die ebenfalls nach Polen führte, auf positives Echo gestoßen war »und sich rundgesprochen hatte, dass wir so etwas anbieten«, so Rosenstein, habe man für die Mai-Woche 19 Anmeldungen entgegennehmen können. Der Unkostenbeitrag belief sich dabei auf 150 Euro pro Person.

Im Preis inbegriffen waren der Flug, die Übernachtungen, die Beköstigung sowie diverse Eintritte in Museen. Doch wie so oft konnte auch dieses Projekt nicht ganz ohne Unterstützung durchgeführt werden. Aus diesem Grund förderten die drei Gemeinden Lontzen, Hergenrath und Raeren, das Ministerium der DG, die Pigalle Eupen, die Firma NMC und das Autohaus Audi Aachen diese Initiative. Gewohnt hat die Reisegruppe im historischen, jüdischen Viertel von Krakau (genannt: Kazimierz). In diesem Viertel, das die Gruppe auch besichtigte, wurden während des Zweiten Weltkriegs nahezu 90 Prozent der jüdischen Bevölkerung von der NS-Maschinerie zunächst in Ghettos gepfercht, ehe man die Menschen tötete. Neben Kazimierz besuchten die Ostbelgier die Altstadt Krakaus sowie die in den letzten Wochen im Fokus stehende Wawel-Burg, in der wenige Tage nach dem Besuch der Gruppe das umgekommene Präsidentenpaar Kaczynski beigesetzt wurde und vor der aus diesem Grund hunderte Kerzen brannten. Am Ende der langen Programme, die durchaus auch mal zehn Stunden dauerten, aß man abends bei diversen Restaurantbesuchen typisch polnisch.

Hauptziel Ausschwitz

Das Hauptziel der Gruppe war aber das größte Vernichtungslager im Zweiten Weltkrieg, das KZ Auschwitz-Birkenau, das man gleich an zwei Tagen aufsuchte. Während die Ostbelgier am ersten Tag den Auschwitz-I-Komplex besuchten, stand am zweiten Besuchstag Auschwitz II in Birkenau auf dem Programm. Dieses Vernichtungslager wurde 1941 errichtet und umfasste zuletzt sechs Gaskammern und vier Krematorien. Hunderttausende Häftlinge wurden gefangen gehalten und gefoltert, durch Zwangsarbeit, Erfrierungen, Hunger, Erschöpfung, medizinische Experimente, unbehandelte Krankheiten, Exekutionen oder durch Vergasen getötet .

Ach ja: Dass die Polenreise in die Osterferien fiel, störte die Jugendlichen scheinbar nicht und zeugt davon, dass die so oft verschmähten »jungen Leute von heute« ihre Freizeit doch noch sinnvoll nutzen.

Jüdischer Friedhof
Jüdischer Friedhof
Marktplatz Krakau
Marktplatz Krakau
Auschwitz II
Auschwitz II
Auschwitz II
Auschwitz II